Lettland

Lettland führt obligatorische E-Rechnungen mit schrittweiser Einführung ein

Lettland hat eine offizielle Verpflichtung zur elektronischen Rechnungsstellung (E-Rechnung) eingeführt. durch Änderungen des Rechnungslegungsgesetzes, veröffentlicht in die staatliche Zeitung am 12. November 2024. Diese Änderungen legen einen schrittweisen Ansatz für die Einführung der obligatorischen E-Rechnungsstellung für Unternehmen fest:

  • Phase 1: Anfang 1 Januari 2025, Alle Unternehmen müssen für Transaktionen mit budgetären Einheiten E-Rechnungen ausstellen, die sowohl Business-to-Government (B2G) als auch Government-to-Government (G2G) Transaktionen abdecken.
  • Phase 2: Von 1 Januari 2026, wird der Geltungsbereich auf alle Geschäfts-zu-Geschäfts-Transaktionen (B2B) ausgeweitet. Hierfür wird ein dezentrales Continuous Transaction Controls (CTC)-Modell für den Rechnungsaustausch genutzt.

Das Parlament (Saeima) hat diese Änderungen am 31. Oktober 2024 verabschiedet und sie stehen im Einklang mit der Strategie der Regierung zur Bekämpfung der Schattenwirtschaft für die Jahre 2024–2027. Die Änderungen ermächtigen den Ministerrat, detaillierte Vorschriften für die elektronische Rechnungsstellung zu erlassen, 1. Mai 2025.

Diese Initiative zielt darauf ab, die Transparenz zu erhöhen, die Effizienz von Finanzoperationen zu verbessern und Lettland an europäische E-Rechnungsstandards anzupassen.

Nach oben scrollen

Entdecke mehr von Docnova | All-in-One E-Compliance & E-Invoicing Platform

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen