Lettland verschiebt B2B-E-Rechnungsstellungspflicht auf 2028

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Lettland verschiebt B2B-E-Rechnungsstellungspflicht auf 2028

Am 5. Juni 2025 verschob das lettische Parlament offiziell den Beginn der zwingenden B2B-E-Rechnungsstellung und Berichterstattung per E-Mail. Die Einführung, die ursprünglich für Januar 2026 geplant war, tritt nun im Januar 2028 in Kraft.

Die Verzögerung ist auf eine begrenzte geschäftliche Bereitschaft und technische Probleme auf der nationalen Rechnungsplattform zurückzuführen. Latvija.lv, und das Fehlen von endgültigen Berichts­spezifikationen.

Aktualisierte Zeitachse

Dezember 2025: Veröffentlichung von Richtlinien zur Erstellung elektronischer Rechnungen und Fortsetzung der Konsultationen mit Stakeholdern.

März 2026: Start des freiwilligen B2B-E-Invoicing per E-Mail. Ein aktualisiertes kostenloses Rechnungsformular wird zur Verfügung gestellt.

Januar 2028: Die verpflichtende E-Berichterstattung an den Staatlichen Einnahmen-Service beginnt. Es wird erwartet, dass ein 5-Ecken-Modell auf PEPPOL-Basis eingeführt wird.

Einreichungskanäle

E-Rechnungen können über das nationale Zustellsystem, PEPPOL Access Points oder durch direkten Austausch zwischen den Parteien nach Vereinbarung übermittelt werden.

Diese Verzögerung gibt Unternehmen mehr Zeit zur Vorbereitung, während Lettland daran arbeitet, seine Mehrwertsteuerlücke von 162 Millionen Euro zu verringern und die EU-weiten E-Invoicing-Standards einzuhalten.

Melasoft unterstützt weiterhin Unternehmen mit End-to-End E-Invoicing-Lösungen einschließlich PEPPOL-Integration, ERP-Konnektivität und Compliance-Automatisierung.

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