Frankreich

Frankreich reformiert E-Rechnungsstellung:
Neue Version der externen Spezifikationen für B2B/B2G
und drei AFNOR-Normen veröffentlicht

Die französische Steuerverwaltung (DGFiP) beschleunigt die Vorbereitungen für das verpflichtende B2B (Business-to-Business) E-Invoicing und E-Reporting System durch die Veröffentlichung neuer Versionen des B2B externe Spezifikationen auf seinem offiziellen Portal (impots.gouv.fr). Diese Aktualisierungen sind entscheidend für die Klärung des technischen Rahmens, der der Reform zugrunde liegt.

Darüber hinaus wurden drei neue technische Standards des französischen Normungsinstituts (AFNOR(XP Z12-012, XP Z12-013 und XP Z12-014) mit Einzelheiten zum Betrieb des Systems wurden ebenfalls veröffentlicht.

Kerninhalt und Zweck:

Die veröffentlichten Spezifikationen und Standards beschreiben die technischen Anforderungen innerhalb des E-Rechnungs-Ökosystems:

  • Formate und Profile (XP Z12-012): Definiert die unterstützten Formate (wie UBL, CII, Factur-X) und Profile für E-Rechnungsnachrichten sowie deren Lebenszyklusstatus.
  • APIs (XP Z12-013): Legt die Schnittstellen für die Anbindung von Unternehmensinformationssystemen an die Partner-Dematerialisierungsplattformen (PDPs) fest.
  • B2B-Anwendungsfälle (XP Z12-014): Skizziert betriebliche Richtlinien und Szenarien für B2B (z. B. spezielle Fälle, Zahlungen durch Dritte) für verschiedene Geschäftsprozesse.

Die Veröffentlichung dieser technischen Dokumente zielt darauf ab, die Ausrichtung und Compliance von Systemintegratoren und zugelassenen Plattformen mit dem Public Invoicing Portal (PPF) sicherzustellen. Das Mandat soll beginnen in September 2026 für große und mittelständische Unternehmen.

Offizielle französische Steuerbehörden B2B/B2G externe Spezifikationen

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