Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina

Bosnien und Herzegowina: Gesetzliche Genehmigung
Abgesicherte Lösung für neue Echtzeit-E-Rechnungen und
Fiscalisierungsrahmen

Die Föderation Bosnien und Herzegowina hat mit der Verabschiedung des Entwurfs des Fiskalisierungsgesetzes durch das Abgeordnetenhaus und den Völkerkammer einen legislativen Meilenstein erreicht. Diese Reform führt ein umfassendes Echtzeit-Fiskalisierungs- und elektronisches Rechnungsstellungssystem zur Modernisierung der Steuerlandschaft ein.

Umfang und rechtlicher Rahmen

  • PflichtversicherungDas Gesetz schreibt elektronische Rechnungsstellung und zentrale Berichterstattung für alle kommerziellen B2B-, B2G- und B2C-Aktivitäten vor.
  • Internationale StandardsDas System ist darauf ausgelegt, den aktuellen europäischen E-Rechnungsstandards zu entsprechen, um die internationale Kompatibilität zu gewährleisten.

Technische und Compliance-Anforderungen

  • Digitale SignaturenJede elektronische Rechnung muss mit einer digitalen Signatur versehen sein, um deren Herkunft zu überprüfen und Manipulationen zu verhindern.
  • EchtzeitvalidierungDer Rahmen verwendet ein vorklärendes Modell, bei dem die Steuerbehörde fiskalische Daten prüfen muss, bevor Rechnungen als rechtsgültig gelten.
  • Eindeutige IdentifizierungJedes Dokument erhält einen QR-Code oder eine eindeutige Verifizierungsnummer zur sofortigen Validierung über ein zentrales Portal.
  • DatenspeicherungUnternehmen sind verpflichtet, elektronische Rechnungen für mindestens 11 Jahre in einem sicheren digitalen Archiv aufzubewahren.

Zentrale Börsenplattformen

  • Zentrale Plattform für Fiskalisierung (ZPF)Dies wird als primärer Knotenpunkt für B2B- und B2G-Operationen dienen und die Ausstellung und den Datenaustausch abwickeln.
  • Elektronische Fiskalsysteme: Für B2C-Transaktionen werden Unternehmen zugelassene elektronische Aufzeichnungssysteme (ESET) verwenden, um Verkäufe in Echtzeit zu melden.

Zeitplan und Durchsetzung

  • Rollout-PrognoseWährend die genauen Daten noch finalisiert werden, wird mit einer schrittweisen Einführung zwischen 2026 und 2027 gerechnet.
  • StrafmaßNicht-konforme Entitäten sehen sich Sanktionen gegenüber, die von Geldstrafen bis hin zu möglichen Beschränkungen ihrer Handelsaktivitäten reichen.

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