
Schwedische Regierung kündigt strategische Neuausrichtung in
Verantwortlichkeiten im Digital Procurement
Um die öffentliche Verwaltung zu straffen und die Kosteneffizienz zu verbessern, hat die schwedische Regierung eine Richtlinie zuständigkeiten von der Behörde für digitales Government (Digg) auf die staatliche Beschaffungsbehörde (Upphandlingsmyndigheten) zu übertragen.
Digitaler Einkauf konsolidierenDie Übertragung, die bis zum 1. Juli 2026 abgeschlossen sein soll, konzentriert sich auf Aufgaben im Zusammenhang mit elektronischen Beschaffungsprozessen, einschließlich der elektronischen Rechnungsstellung und der Peppol-Infrastruktur. Durch die Zentralisierung dieser Funktionen strebt die Regierung an, eine kohärentere Verbindung zwischen Ausschreibung, Bestellung und Rechnungsstellung im öffentlichen Sektor zu schaffen.
Strategische ZieleLaut Regierungsbeschluss ist das Hauptziel, ein effizienteres staatliches Beschaffungsunterstützungssystem bereitzustellen. “Durch die Bündelung der Verantwortung für die Förderung elektronischer Beschaffungsprozesse bei der Nationalen Agentur für öffentliche Auftragsvergabe werden die Voraussetzungen für eine ganzheitliche Sicht auf die Digitalisierung gestärkt”, heißt es in dem Dokument.
BetriebsrichtlinienDie Regierung hat vorgeschrieben, dass die Umstellung innerhalb bestehender Budgetrahmen erfolgen muss und dass die Qualität und Effizienz der Dienstleistungen unverändert bleiben müssen. Digg ist verpflichtet, dem Finanzministerium bis zum 2. Februar 2026 einen umfassenden Bericht über die finanziellen und personellen Folgen dieser Änderung vorzulegen.
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