Europa tritt in eine neue Ära der Steuerehrlichkeit ein. Im Jahr 2026 wird die zwingende elektronische Rechnungsstellung für Unternehmen (B2B) für Millionen von Unternehmen Realität. Papier- und PDF-Rechnungen werden durch strukturierte, validierte elektronische Rechnungen ersetzt, angetrieben durch die EU Mehrwertsteuer im digitalen Zeitalter (ViDA) Initiative.
Für Unternehmen, die in Europa tätig sind, ist 2026 das Jahr, in dem die E-Rechnungsstellung von der Vorbereitung zur gesetzlichen Verpflichtung wird.
Warum 2026 ein Wendepunkt ist
ViDA ermöglicht es den EU-Mitgliedstaaten, obligatorische E-Invoicing und Echtzeit-Reporting-Systeme einzuführen, um Mehrwertsteuerbetrug zu reduzieren und die Mehrwertsteuerlücke zu schließen. Mehrere Länder bewegen sich gleichzeitig, was 2026 zum bisher wichtigsten Meilenstein macht.
Die Kernbotschaft ist einfach:
B2B-fakturierung in Europa wird strukturiert, digital und nahezu in Echtzeit überwacht.
Länder, die 2026 an den Start gehen
Polen – 1. Februar 2026
- Modell: Freigabe
- System KSeF (Nationale Einheitliche Plattform)
- Alle B2B-Rechnungen müssen vor ihrer Rechtsgültigkeit an KSeF übermittelt und genehmigt werden.
- Strukturierte XML ist zwingend erforderlich.
Kroatien – 1. Juli 2026
- Modell: Hybrid
- System Peppol + nationale Fiskalisierung
- Rechnungen werden über Peppol ausgetauscht und gleichzeitig an die Steuerbehörde gemeldet.
- Baut auf Kroatiens langjährigem Fiskalisierungssystem auf.
Frankreich – Ab dem 1. September 2026
- Modell: Freigabe über zertifizierte Plattformen (PDPs)
- Alle Unternehmen müssen in der Lage sein empfangen e-Rechnungen im Jahr 2026.
- Große Unternehmen müssen beginnen Ausgabe E-Rechnungen zuerst, KMU folgen 2027.
Belgien – Erwartet Q3/Q4 2026
- Modell: Nachprüfung
- System Peppol-Netzwerk
- Obligatorische B2B-E-Rechnungsstellung mit Peppol BIS Billing 3.0.
- Keine staatliche Genehmigung erforderlich, aber strukturierte Daten werden benötigt.
2026 im Überblick

Was das für Unternehmen bedeutet
- PDF-Rechnungen werden nicht mehr ausreichen
- Strukturierte Formate (UBL, CII, EN 16931) werden verpflichtend
- Die Validierung erfolgt automatisch und in Echtzeit
- Multinationalen Unternehmen müssen sich mit Folgendem auseinandersetzen verschiedene technische Modelle gleichzeitig
Ein späterer Beginn erhöht Kosten und Risiko. Frühzeitige Vorbereitung ermöglicht eine reibungslosere Umsetzung und eine bessere Kontrolle der Compliance.
Fazit
2026 markiert den Punkt, an dem E-Rechnungen in ganz Europa unvermeidlich werden.
Polen, Kroatien, Frankreich und Belgien führen die nächste Welle an, und weitere Länder werden folgen.
E-Rechnung ist kein Zukunftsplänchen mehr. Sie ist eine gesetzliche Verpflichtung.
Wie Melasoft diesen Übergang unterstützt
Mit umfassender Erfahrung in europäischen E-Invoicing-Vorgaben unterstützt Melasoft Unternehmen bei diesem Übergang unter Einsatz beider SAP Add-on-Lösungen und All-in-one E-Invoicing-Plattformen.
- Im SAP-Benutzer, Die SAP-Erweiterung von Melasoft integriert sich direkt in bestehende ERP-Prozesse und ermöglicht eine konforme E-Rechnungsstellung, ohne den täglichen Betrieb zu stören.
- Für Unternehmen, die unterschiedliche ERP- oder Buchhaltungssysteme verwenden, ist Melasoft's All-in-one E-Invoicing-Lösung bietet eine zentrale Plattform, die mehrere Länder, Formate und regulatorische Modelle abdeckt.
Durch die Unterstützung Freigabesysteme, Peppol-basierte Netzwerke, und Länderübergreifende Compliance, Melasoft hilft Unternehmen, sich frühzeitig vorzubereiten, Implementierungsrisiken zu reduzieren und die Einhaltung der sich entwickelnden Vorschriften sicherzustellen.
Die Welle von 2026 nähert sich schnell.
Der richtige Technologiepartner macht den Unterschied zwischen letzter Minute bei der Compliance und einem reibungslosen, skalierbaren Übergang.
