Wie die Ausgangsfindung in SAP SD funktioniert und konfiguriert wird
In SAP SD, Ausgabeermittlung ist eine kritische Konfigurationsfunktion, die die automatische Erstellung und Zustellung von Dokumenten wie Bestellbestätigungen, Lieferscheinen und Rechnungen an die entsprechenden Empfänger im Verkaufsprozess sicherstellt. Dieser Mechanismus ermöglicht die Nutzung mehrerer Ausgabeoptionen wie E-Mail, Drucker, IDoc oder Fax.
In diesem Artikel werden wir untersuchen So funktioniert die Ausgabeermittlung, ihre Schlüsselkomponenten und ihre schrittweise Konfiguration..
📌 1. Wie funktioniert die Ausgangsbestimmung?
Die Ausgangsermittlung nutzt die Konditionstechnik von SAP und ermöglicht die automatische Erstellung und Übermittlung von Dokumenten auf Basis vordefinierter Regeln und Konditionen.
Schlüsselkomponenten
- Bewerbung Bestimmt, welcher Geschäftsprozess die Ausgabeerstellung auslöst (z. B. Kundenauftrag, Lieferung, Rechnung).
- Ausgabetyp Definiert den Typ des zu generierenden Dokuments (z. B. Bestellbestätigung, Rechnung, Lieferschein).
- Zugriffssequenz: Bestimmt die Reihenfolge der Regeln und Bedingungen, die ausgewertet werden, um die Ausgabe zu erzeugen.
- Versandzeit: Gibt an, wann die Ausgabe generiert wird (z. B. sofort bei Dokumentenerstellung, manuell oder über einen Stapelverarbeitungsauftrag).
- Ausgabemedium Definiert den Kommunikationskanal, der für die Ausgabe verwendet wird (z. B. E-Mail, Drucker, Fax, IDoc).
- Verarbeitungsroutinen: Gibt an, wie die Ausgabe verarbeitet wird, einschließlich verwendeter Funktionsbausteine.
- Ausgabebestimmungsverfahren: Definiert die Struktur, die Ausgabetypen mit spezifischen Geschäftsprozessen verknüpft.
- Konditionsdatensätze Speichert vordefinierte Regeln, die bestimmen, wann und wie die Ausgabe ausgelöst wird.
🛠 2. Konfiguration der Ausgabebestimmung (Schritt für Schritt mit NACE)
In SAP SD kann die Ausgangsfindung über die NACE Transaktionscode mit den folgenden Schritten.
Schritt 1: Ausgabetyp definieren
➡ Weiter zu NACE → Anwendung auswählen → Ausgabetypen.
➡ Neuerstellung Ausgabetyp.
➡ Felder definieren wie Zugriffsfolge, Versandzeit und Ausgabemedium.
Schritt 2: Zugriffsquenz definieren
➡ Weiter zu NACE → Anwendung auswählen → Zugriffsfolgen.
Zugriffsfolge für die Ausgangsart definieren.
➡ Konfigurieren Sie Regeln dafür, wie das System Ausgabebedingungen ermittelt.
Schritt 3: Erstellung der Ausgaberichtlinie
➡ Weiter zu NACE → Anwendung auswählen → Verfahren.
➡ Ordnen Sie den Ausgabetyp der relevanten Ausgabebestimmungsprozedur zu.
➡ Verknüpfen Sie es beispielsweise mit dem Abrechnungs-Ausgabeverfahren für Rechnungen.
Schritt 4: Pflege von Konditionssätzen
➡ Weiter zu NACE → Anwendung auswählen → Konditionsstammdaten.
➡ Konditionsätze erstellen basierend auf Kunde, Vertriebsorganisation oder Dokumententyp.
➡ Beispiel: Richten Sie den automatischen Druck von Rechnungen für bestimmte Kundengruppen ein.
Schritt 5: Testen des Ausgabestands
➡ Erstellen Sie eine Testrechnung mit VF01.
➡ Überprüfen Sie die zugewiesene Ausgabe in VF03.
Stellen Sie sicher, dass die Ausgabe erfolgreich gedruckt, per E-Mail gesendet oder über IDoc versendet wird.
🚀 3. Verwendung der Ausgabebestimmung – Beispielszene
Szenario: Automatischer Rechnungsdruck für eine bestimmte Verkaufsorganisation und Abrechnungsarten:
Ein Unternehmen möchte Rechnungen für bestimmte Abrechnungsarten innerhalb einer bestimmten Vertriebsorganisation automatisch drucken. Folgende Schritte sind dafür erforderlich:
1️⃣ Ausgabetyp definieren:
- In NACE → Ausgabetypen, erstellen Sie einen neuen Ausgabetyp, wie z. B. ZINV (Rechnung).
- Stellen Sie ein Versandzeit = 4 (Sofort senden).
- Auswählen Ausgabe drucken als Ausgabemedium.

2 Zugriffsfolge definieren und zuweisen
- In Zugriffssequenzen, erstellen Sie eine neue Zugriffsnachschlagefrequenz, wie zum Beispiel Z002 (Verkaufsorganisation/Auftragsart).
- Definieren Sie relevante Konditionstabellen, um sicherzustellen, dass Rechnungen entsprechend der spezifischen Verkaufsorganisation und den Abrechnungsarten verarbeitet werden.

- Weisen Sie die neu erstellte Zugriffssequenz dem Ausgabetyp zu.

3️⃣ Ausgabebestimmungsprozedur definieren
- In NACE → Verfahren, navigiere zu Abrechnungs-Ausgabeverfahren.
- Zuweisen ZINV Ausgabetyp zum Verfahren.

4 Zustandsdatensätze pflegen
- In NACE → Konditionsätze, Erstellen von Konditionssätzen basierend auf Vertriebsorganisation und Fakturierungsart.

- Weisen Sie das Zugewiesene zu Ausgabegerät für den Rechnungsdruck.

5 Testen Sie den Prozess:
- Eine Testrechnung generieren mit VF01.
- Überprüfen Sie die Zuweisung der Ausgabe in VF03.

🎯 4. Fazit & Empfehlungen
In SAP SD, Ausgabeermittlung automatisiert die Erstellung und Verteilung kritischer Dokumente wie Aufträge, Lieferungen und Rechnungen. Eine ordnungsgemäße Konfiguration ermöglicht Automatisierung, reduziert Fehler und optimiert Geschäftsprozesse.
✅ Mit Stapelverarbeitung automatisieren (mit SM36)
✅ Anpassen mit User Exit / BAdI
✅ Integration mit S/4HANA Output Management
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