
Norwegen legt ehrgeizigen Fahrplan für obligatorische
E-Rechnungsstellung und digitale Buchführung
Das norwegische Finanzministerium hat ein formelles Verfahren zur Überarbeitung der Rechnungslegungs- und Buchführungsvorschriften des Landes eingeleitet. In einem Richtlinie mit dem Datum 16. März 2026 wurde die Steuerdirektion (Skattedirektoratet) mit dem Entwurf des rechtlichen Rahmens für einen schrittweisen digitalen Übergang beauftragt.
ImplementierungszeitplanDer vorgeschlagene Zeitplan sieht für Unternehmen zwei wichtige Meilensteine vor:
- 1. Januar 2027: Verpflichtende Ausstellung elektronischer Rechnungen.
- 1. Januar 2030: Verpflichtende Einführung digitaler Buchführungssysteme, die eine automatisierte E-Rechnungsverarbeitung ermöglichen.
Technische Standards und AusnahmenWährend das EHF (Elektronisk Handelsformat) voraussichtlich das obligatorische Format sein wird, erwägt das Ministerium Ausnahmen für kleine Unternehmen mit einem Jahresumsatz unter 50.000 NOK (ca. 4.500 EUR). Die Direktion wird auch prüfen, ob diese Anforderungen auf B2C (Business-to-Consumer) ausgeweitet werden sollen. Rechnungsstellung und Elektronik Quittungen.
KonsultationszeitraumDie Steuerdirektion wird voraussichtlich bis zum 15. Dezember 2026 ihre umfassende Überprüfung und die Konsultationen mit den Stakeholdern abschließen. Diese Überprüfung wird die Regeln für Anbieter von Buchhaltungssystemen und mögliche Verschiebungen für bestimmte Wirtschaftszweige verfeinern.
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